Webdesign

Was kostet eine Website? Preise & Beispiele 2026

Preisstufen Website-Erstellung als Diagramm: Landingpage 1,5–4 T€, Firmen-Website 3–10 T€, CMS & individuelle Funktionen 8–25 T€, Shop oder Portal 10–50 T€+

Die kurze Antwort: 3.000 bis 10.000 Euro

Eine professionell erstellte Firmen-Website kostet in Deutschland typischerweise zwischen 3.000 und 10.000 Euro. Die Spanne erklärt sich aus dem Aufwand: Design und Entwicklung werden in Arbeitstagen kalkuliert, und je nachdem, ob ein Fertig-Theme angepasst oder eine Website individuell gestaltet und entwickelt wird, liegen dazwischen Wochen an Arbeit. Fokussierte Landingpages gibt es ab etwa 1.500 Euro, größere Auftritte mit individuellen Funktionen kosten fünfstellig.

Zur Abgrenzung: Hier geht es um Websites — Unternehmensauftritte, die informieren und Anfragen bringen. Wenn Nutzer sich einloggen, Daten verwalten oder Prozesse abwickeln sollen, ist das eine Web-Anwendung mit eigener Kostenlogik: Was kostet eine Web-App?

Kostenrahmen nach Website-Typ

Website-Typ Typischer Umfang Kostenrahmen
Landingpage / Onepager eine Seite, ein Angebot, Kontaktformular 1.500–4.000 €
Firmen-Website 5–15 Seiten, individuelles Design, Kontakt 3.000–10.000 €
Website mit CMS & Funktionen selbst pflegbar, Blog, Buchung, Mehrsprachigkeit 8.000–25.000 €
Online-Shop / Portal Produkte, Bezahlung, Schnittstellen 10.000–50.000 €+

Alle Werte sind marktübliche Spannen (Stand 2026) für professionelle Umsetzung durch Freelancer oder Agentur. Ein seriöses Angebot entsteht aus einem Gespräch über Ihre Ziele — wer ohne Fragen einen Preis nennt, verkauft eine Schablone.

Was den Preis bestimmt

  • Individualität: angepasstes Fertig-Theme oder eigenes Design und eigene Entwicklung — der größte einzelne Preisfaktor
  • Inhalte: Wer schreibt die Texte, wer liefert die Fotos? Professionelle Inhalte kosten — und entscheiden gleichzeitig über die Wirkung
  • Funktionen: Kontaktformular ist Standard; Terminbuchung, Bewerberportal, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen erhöhen den Aufwand spürbar
  • Pflegbarkeit: Sollen Sie Inhalte selbst ändern können, braucht es ein CMS oder eine saubere Übergabe — das kostet einmalig, spart aber laufend
  • Wer baut: Freelancer und Agenturen kalkulieren mit Stundensätzen von etwa 60 bis 120 Euro — entscheidend ist weniger der Satz als die Frage, ob Technik, Design und Suchmaschinen-Wissen aus einer Hand kommen

Die laufenden Kosten nicht vergessen

Nach dem Launch fallen an: Hosting und Domain (etwa 5 bis 30 Euro monatlich) sowie optional Wartung und Pflege — Updates, Sicherheit, Backups und kleine Änderungen, typischerweise 30 bis 150 Euro im Monat. Zum Vergleich: Ein Baukasten-Abo kostet 20 bis 40 Euro monatlich, also über fünf Jahre gut 1.500 Euro — nur dass Ihnen am Ende nichts gehört und die Seite weder schneller noch sichtbarer geworden ist. Über die Nutzungsdauer gerechnet ist die eigene Website meist die wirtschaftlichere Entscheidung.

Woran Sie ein seriöses Angebot erkennen

Vier Punkte trennen gute Anbieter von teuren Fehlern: Erstens ein Festpreis nach echtem Gespräch statt Pauschalpreis aus dem Katalog. Zweitens die Eigentumsfrage — Domain, Quellcode und Inhalte gehören vertraglich Ihnen. Drittens Ladezeit und Suchmaschinen-Basis im Standard, nicht als Zusatzpaket: Eine schöne Website, die niemand findet, ist Dekoration. Und viertens ein Anbieter, der auch abraten kann — nicht jedes Unternehmen braucht zwanzig Unterseiten. Vorsicht dagegen bei 500-Euro-Angeboten (Schablone ohne Substanz) und bei Miet-Modellen, die günstig starten und Sie dauerhaft binden.

Fazit

Rechnen Sie für eine professionelle Firmen-Website mit 3.000 bis 10.000 Euro, für eine Landingpage ab 1.500 Euro — plus 5 bis 30 Euro monatlich für den Betrieb. Vergleichen Sie Angebote nicht über den Preis, sondern über Eigentum, Ladezeit, Auffindbarkeit und Erweiterbarkeit. Und rechnen Sie über die Nutzungsdauer: Eine gute Website arbeitet fünf bis acht Jahre für Sie — auf diese Zeit gerechnet ist der Unterschied zwischen billig und gut erstaunlich klein. Wie wir selbst Websites bauen, steht unter Webdesign in Hoyerswerda.

Häufige Fragen zu Website-Kosten

Was kostet eine einfache Website für ein kleines Unternehmen?

Eine fokussierte Landingpage oder ein kompakter Onepager mit professionellem Design liegt typischerweise bei 1.500 bis 4.000 Euro. Das reicht für viele kleine Unternehmen völlig — wichtig ist nicht die Seitenzahl, sondern dass Angebot, Vertrauen und Kontaktmöglichkeit klar erkennbar sind.

Warum sind die Preisunterschiede so groß?

Weil hinter „Website" völlig verschiedene Projekte stecken können: Ein angepasstes Fertig-Theme ist in Tagen aufgesetzt, eine individuell gestaltete Website mit eigenen Texten, Fotos und Funktionen braucht Wochen. Dazu kommen Unterschiede beim Anbieter — Freelancer und Agenturen kalkulieren mit Stundensätzen von etwa 60 bis 120 Euro.

Welche laufenden Kosten hat eine Website?

Hosting und Domain kosten je nach Anforderung etwa 5 bis 30 Euro im Monat. Dazu kommt optional Wartung und Pflege (Updates, Sicherheit, Backups, kleine Änderungen) mit typischerweise 30 bis 150 Euro monatlich. Eine gut gebaute Website kommt auch ohne Wartungsvertrag aus — dann sind Sie selbst für Aktualität verantwortlich.

Kann ich meine Website später selbst pflegen?

Ja, wenn das von Anfang an eingeplant wird: Über ein Content-Management-System oder klar strukturierte Inhalte können Sie Texte, Bilder und Neuigkeiten selbst ändern. Wichtig ist die Eigentumsfrage — Domain, Quellcode und Inhalte sollten vertraglich Ihnen gehören, damit Sie den Dienstleister jederzeit wechseln können.

Reicht nicht ein Baukasten für 20 Euro im Monat?

Für Hobby-Projekte und Vereine: ja. Für Unternehmen rechnet sich der Baukasten selten — nach fünf Jahren haben Sie über 1.000 Euro Miete gezahlt und besitzen nichts, die Seite lädt langsamer, sieht aus wie tausend andere und lässt sich weder technisch optimieren noch um eigene Funktionen erweitern. Der Vergleich lohnt sich über die Nutzungsdauer, nicht über den Monatspreis.

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